Design Thinking

Im Zentrum unserer Aktivitäten steht die Innovationsarbeit in multidisziplinären Teams mit der Methode Design Thinking. Sie wurde von David Kelley, Gründer der bekannten Design-Agentur IDEO im Silicon Valley, entwickelt und ist maßgeblich von den Professoren Terry Winograd und Larry Leifer der amerikanischen d.school an der Stanford University geprägt. Seit 2007 wird Design Thinking auch erfolgreich an der HPI School of Design Thinking in Potsdam angewendet und weiterentwickelt. Die HPI Academy gestaltet maßgeschneiderte  Angebote für Unternehmen und Professionals.

Design Thinking ist eine systematische Herangehensweise an komplexe Problemstellungen aus allen Lebensbereichen. Der Ansatz geht weit über die klassischen Design-Disziplinen wie Formgebung und Gestaltung hinaus. Im Gegensatz zu vielen Herangehensweisen in Wissenschaft und Praxis, die von der technischen Lösbarkeit die Aufgabe angehen, stehen Nutzerwünsche und -bedürfnisse sowie nutzerorientiertes Erfinden im Zentrum des Prozesses. Design Thinker schauen durch die Brille des Nutzers auf das Problem und begeben sich dadurch in die Rolle des Anwenders.

Design Thinking fordert eine stetige Rückkopplung zwischen dem Entwickler einer Lösung und seiner Zielgruppe. Design Thinker stellen dem Endnutzer Fragen, nehmen seine Abläufe und Verhaltensweisen genau unter die Lupe. Lösungen und Ideen werden in Form von Prototypen möglichst früh sichtbar und kommunizierbar gemacht, damit potentielle Anwender sie – noch lange vor der Fertigstellung oder Markteinführung – testen und ein Feedback abgeben können. Auf diese Weise erzeugt Design Thinking praxisnahe Ergebnisse.

Innovationen und wertvolle Problemlösungen vereinen drei wesentliche Komponenten: (technologische) Machbarkeit, (wirtschaftliche) Tragfähigkeit und (menschliche) Erwünschtheit.

Design Thinking nimmt die menschliche Perspektive zum Ausgangspunkt der Zielstellung, innovative Produkte, Services oder Erlebnisse zu gestalten, die nicht nur attraktiv, sondern auch realisierbar und marktfähig sind.

Business Model Innovation

Ein Geschäftsmodell beschreibt das Grundprinzip, nach dem eine Organisation Werte schafft, vermittelt und erfasst. Mit unserem Ansatz ermöglichen wir Unternehmen innovativ zu bleiben und sich auf die Zukunft vorzubereiten. Die Agilität der Methode sowie die schnelle Einbindung potentiellen Kunden dient dazu, bestehende Geschäftsmodelle anzupassen und neue Geschäftsfelder zu eröffnen. Dabei steht der Mensch im Zentrum des Innovationsprozesses.

Business Model Canvas

Das Business Model Canvas  (kurz BMC) ist ein weltweit verbreitetes Werkzeug, um das Geschäftsmodell oder eine Idee zu visualisieren. Dieses Tool wurde von Alexander Osterwalder entwickelt und in seinem Buch „Business Model Generation„ veröffentlicht.

Hypothesen

Hypothesen sind kritische und prüfbare Annahmen eines Geschäftsmodells, die sowohl unsicher als auch wichtig für den Erfolg der Innovation sind.

Experimente

Ein Experiment ist eine Sequenz von notwendigen Aktionen, um Daten zur Validierung einer Hypothese zu sammeln und auszuwerten.

Minimum Viable Product (MVP)

Das Minimum Viable Product (auf deutsch Produkt mit den minimalen Anforderungen und Eigenschaften) ist die VErsion eines Produktes, die möglichst schnell mit nur den nötigsten Funktionen – z.B. eine Landingpage – veröffentlicht wird damit zunächst Feedback von (potenziellen) Kunden eingeholt werden kann. Dieses Feedback wird genutzt, um das MVP zu erweitern und zu verbessern.